Ein Backup zu haben und sich darauf verlassen zu können, sind zwei völlig verschiedene Dinge.
Dieser Satz klingt selbstverständlich, und doch ist er der häufigste blinde Fleck, den wir bei neuen Kunden antreffen. Auf dem Papier ist die Datensicherung vorhanden. In der Praxis hat nie jemand geprüft, ob sie im Ernstfall hält. Das fällt erst auf, wenn es bereits brennt.
Wann braucht ein KMU Managed Backup?
Es gibt ein paar typische Situationen, die immer wieder auftauchen. Wenn dir eine davon bekannt vorkommt, lohnt sich ein genauerer Blick.
Die erste: Niemand im Unternehmen kann sagen, wann zuletzt eine Wiederherstellung getestet wurde. Das Backup läuft seit Jahren, aber ob sich daraus wirklich etwas zurückholen lässt, hat nie jemand überprüft. In mehreren Fällen lief die Sicherung schlicht ins Leere, ohne dass es jemandem aufgefallen wäre.
Die zweite: Das Backup hängt an denselben Konten und am selben Netzwerk wie alles andere. Ist die Sicherung mit den normalen Active-Directory-Konten verknüpft oder liegen die Zugangsdaten im Browser gespeichert, dann erreicht ein Angreifer mit einem gekaperten Konto auch das Backup. Genau so kommt es dazu, dass Ransomware nicht nur die produktiven Daten, sondern gleich die Sicherung mitverschlüsselt.
Die dritte: Die IT ist über die Jahre gewachsen. Server, Cloud, Microsoft 365, Homeoffice, alles kam Schritt für Schritt dazu. Heute hat niemand mehr den vollständigen Überblick, was überhaupt gesichert wird und was nicht. Und die vierte: Die Datensicherung ist die Nebenaufgabe von jemandem, der eigentlich keine Zeit dafür hat.
Wie setzt Herr Informatik Managed Backup um?
Am Anfang steht eine Ist-Analyse. Wir schauen uns an, was heute gesichert wird, wo die Lücken liegen und welche Daten den Betrieb tragen. Daraus entsteht ein Backup-Konzept nach dem bewährten 3-2-1-Prinzip: drei Kopien der Daten, auf zwei verschiedenen Medien, eine davon ausser Haus. Dieses Konzept nehmen wir gemeinsam mit dir ab, bevor irgendetwas produktiv geht.
Im Betrieb setzen wir auf Veeam und erfüllen damit alle Standards, die eine sichere Datensicherung heute braucht. Dazu gehören Immutable Storage, also unveränderbarer Speicher, den Ransomware weder löschen noch verschlüsseln kann, verschlüsselte Backups, Versionierung, Langzeitsicherung und automatische Restore-Validierung. Ebenso wichtig: Wir trennen die Sicherung bewusst von den produktiven Konten, damit ein kompromittierter Zugang nicht gleichzeitig das Backup gefährdet.
Was du als Kunde davon merkst, ist angenehm wenig Aufwand und viel Klarheit. Du erhältst regelmässige Restore-Tests mit dokumentiertem Ergebnis, ein verständliches Reporting und einen festen Ansprechpartner. Im Ernstfall gibt es keinen Aktionismus, sondern einen definierten Wiederherstellungsweg.
Was bringt Managed Backup konkret?
Erstens belegte Wiederherstellbarkeit. Durch regelmässige, getestete Restores weisst du nicht nur, dass gesichert wird, sondern dass die Rücksicherung tatsächlich funktioniert. Das ist der Unterschied zwischen Hoffnung und Gewissheit.
Zweitens echter Schutz vor Ransomware auf Backup-Ebene. Durch Immutable Storage und die saubere Trennung von den produktiven Systemen überlebt deine Sicherung einen Angriff, der den Rest der Umgebung lahmlegt. Genau dann ist sie Gold wert.
Drittens planbare Kosten und spürbare Entlastung. Statt unvorhersehbarer Aufwände hast du kalkulierbare, fixe Kosten, und du musst kein internes Spezialwissen aufbauen, darum kümmern wir uns. Das schafft Verlässlichkeit im Budget und entlastet dein Team. Wie sich die Kosten genau zusammensetzen, liest du weiter unten.
Reicht das Backup von Microsoft 365 nicht aus?
Das ist die wohl häufigste Frage, und die Antwort überrascht viele. Microsoft sichert die Verfügbarkeit der Plattform, aber nicht deine Daten gegen versehentliches Löschen, böswillige Insider oder Ransomware. Das ist das Prinzip der geteilten Verantwortung. Für die eigenen Inhalte bist du selbst zuständig. Deshalb gehört ein separates Backup von Microsoft 365 und Google Workspace für uns zur Grundausstattung, nicht zur Kür.
Wie oft wird ein Restore getestet?
Regelmässig und nicht erst, wenn es darauf ankommt. Die Restore-Validierung ist fester Bestandteil des Service, nicht eine Aktion, die irgendwann einmal stattfindet. Das Ergebnis hältst du schwarz auf weiss im Reporting in den Händen.
Was kostet Managed Backup?
Transparent und ohne versteckte Posten. Die Veeam-Lizenzen rechnen wir je nach Laufzeit von einem oder drei Jahren ab. Überwachung und Betrieb laufen als fixe Monatspauschale im Rahmen eines SLA. Wird Cloudspeicher verwendet, erscheint dieser separat und nachvollziehbar auf der monatlichen Abrechnung. So weisst du jederzeit, wofür du bezahlst.
Können auch Cloud-Umgebungen gesichert werden?
Ja. Wir sichern On-Premises-Systeme ebenso wie Cloud-Umgebungen: Microsoft 365, Google Workspace, Azure-Infrastruktur und sogar Azure-Konfigurationen. Auf Wunsch beziehen wir auch Endgeräte mit ein. Egal wie verteilt deine IT ist, das Backup-Konzept fasst sie zu einem Ganzen zusammen.
Wenn du nicht sicher bist, ob deine Datensicherung einem echten Ernstfall standhält, lohnt sich ein nüchterner Blick, bevor es jemand anderes für dich erzwingt. Erfahre mehr über unseren Managed-Backup-Service für Schweizer KMU und lass uns gemeinsam prüfen, ob im Notfall wirklich alles zurückkommt. Zuerst verstehen, dann ordnen, dann umsetzen.